thalhaus-Galerie

"Das Kreisen der Dinge" - Anna Bieler

Künstlerinnengespräch: 31.05.2026 16:00 Uhr

Vernissage: „Das Kreisen der Dinge“ - Anna Bieler 
Anna Bieler ist bekannt für ihre großformatigen, farbigen Gemälde, die surreale Szenen zeigen, wie die Kunsthistorikerin Vivien Rathjen die Arbeitsweise der Künstlerin treffend zusammenfasst. Wie Rathjen bemerkt, hätten selbst Größen wie Marc Chagall in Bielers Bildern Freude gefunden.
Auf der Bildfläche begegnen sich Menschen, Tiere und Mischwesen, die eine seelisch-geistige Dimension des Menschseins abbilden – aus philosophischer und psychologischer Perspektive, aber auch im sozialen Miteinander und Gegeneinander.

Ein zentrales Geheimnis ihrer Kunst liegt in der Kraft der Farben. In ihrer farbenstarken Malerei erzählt Bieler Geschichten über den Menschen und seine inneren Zustände – mal poetisch, mal beunruhigend, doch immer intensiv.
Begleitend zu der Ausstellung im thalhaus stellt sie ihren aktuellen Katalog „LARGE PAINTINGS – Großformatige Arbeiten“ vor, der 30 großformatige, farbgewaltige Werke aus den Jahren 2010 bis 2025 zeigt.
 




 

Bernd Zeißler: „Anwesenheit des Unsichtbaren“ – Malerei (ab September 2026)

Vernissage: Sonntag 13.09.2026 17:00 Uhr
 

Bernd Zeißler: „Anwesenheit des Unsichtbaren“ – Malerei 

Bernd Zeißlers Ansatz ist prozessgetrieben, verwurzelt in seiner Vorstellungskraft, Emotion und Intuition. Er lässt sich treiben von dem, was ihm hinterlassene Spuren grafisch wie malerisch „sagen“, ob sie sich zu etwas Landschaftlichem, Figürlichen oder Abstraktem entwickeln können. Im weiteren Verlauf beginnt der Prozess des Verdichtens und das Hervorheben spezifischer Merkmale. Dabei entstehen zuweilen skurrile Figurationen oder architektonische Details, Verlandschaftungen, immer mal wieder Boote, die dem Unterwegssein Ausdruck verleihen. Dabei bewegt er sich zwischen den Polen von gestischer Abstraktion und reduzierter Figürlichkeit. Immer sind die Arbeiten ein Abbild seiner emotionalen Befindlichkeiten. Häufig verwendet er Elemente wie Handschriften oder Plakatreste mit Wortfetzen, denn sie drücken die Individualität des Schreibenden, zeitliches Geschehen und Vergänglichkeit aus. 

Bernd Zeißler wurde 1953 in Altenburg geboren. Er studierte von 1975 bis 1979 in Erfurt Kunstpädagogik und Germanistik. Von 1992 bis 2020 war Zeißler Mitarbeiter der Kreuznacher Diakonie zur Betreuung von Menschen mit Behinderung. Bernd Zeißler war viele Jahre Mitglied im Kunstwestthüringer e.V. Mühlhausen, im Kunstverein Artlantis Bad Homburg und im Kunstverein Friedrichsdorf/Taunus. Er ist Mitglied im Bundesverband Bildender Künstler:innen Rheinland-Pfalz.